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Der Tod Kaiser Friedrichs III.

Mannsbart:Der Tod Kaiser Friedrichs III
Autor: Christian Mannsbart
Verfügbarkeit: nur noch 3 lieferbar
Artikelnummer: 610348
ISBN / EAN: 9783640821242

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Zusatzinformation

  • Autor:
  • Verlag: GRIN Verlag
  • ISBN / EAN: 9783640821242
  • Bindung: Taschenbuch

Produktbeschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Fridericus III Romanorum Imperator semper Augustus, Austriae, Stiriae, Karinthiae, Carniolae Dux, Dominus Marchiae Scalvonicae ac Portus Naonis, Comes in Hapspurg, Tirol, Pherre & in Kyburg, Marchio Burgoviae & Landgravius Alsatiae. Obijt Anno MCCCCXCIII. M. AugustiD. XIX. Am 19.August 1493 starb Kaiser Friedrich III., Herrscher der Habsburgischen Erblande und Senior des österreichischen Fürstenhauses. Die Gestalt des ersten Kaisers aus dem Hause Habsburg polarisierte nicht erst seit ihrem Tode. Semper Augustus, diesem offiziellen Titelzusatz in seiner Fehldeutung, hätten weder zahlreiche Zeitgenossen, noch die Forschung bis in ihre jüngste Geschichte zugestimmt. Nicht einmal der Sohn in späten, oder auch die eigene Ehefrau in dessen frühen Regierungsjahren, schienen dem Kaiser viel Zuneigung entgegen zu bringen. Noch weniger Gefallen fanden die Historiographen seiner Zeit an ihm: Weder Enea Silvio Piccolomini , später Papst Pius II., noch Thomas Ebendorfer lobten den ersten und einzigen in Rom vom Papst gekrönten Habsburger. Zeitgenössische Dichter und Gelehrte waren ihm wohler gesonnen. Friedrich hatte sich als Förderer humanistischen Forschungsdrangs und der medizinischen Wissenschaft gezeigt. Während die eine Seite der Forschung in ihm des heiligen Reichs Erzschlafmütze , den ewig schwachen Zauderer sah, neigte die andere Seite dazu, ihm diese Eigenschaft des Zögerlichen als Musterbeispiel an Nachsicht und Beharrlichkeit , nicht zuletzt im Hinblick auf kaiserliche Prinzipien, auszulegen. Nun, sicherlich war der Erzherzog von Österreich weder ein asinus coronatus, noch ein faß aller tugent, wie ein unbekannter Dichter nach dem glücklichen Ausgang des Neußer Krieges 1473 lobte. Ungeachtet dessen vermochte es kein anderer Kaiser, seit Zeiten Kaiser Augustus , wenn man dem Dichter Cuspinian in seiner Rückdatierung glauben mag, 53 Jahre, vier Monate und 5 Tage zu regieren . Als willkommene Begleiterscheinung überlebte Friedrich III. schlicht seine Gegner. Der letzte große politische Widersacher und Zeitgenosse fand mit dem Tod des ungarischen Königs Matthias Corvinus , der gleichzeitig auch ein Fürst des Reiches war, im Jahre 1490 sein Ende. Beharrlich, im Leben wie in der Politik, war der erste Kaiser aus dem Hause Habsburg.

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