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Nun, ich lebe noch

Deutsche Kommunistinnen in sowjetischen Lagern. Tonbandgespräche
Autor: Elfriede Brüning
Verfügbarkeit: nur noch 3 lieferbar
Veröffentlicht am: 20.03.2013
Artikelnummer: 72434
ISBN / EAN: 9783897932913

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Zusatzinformation

  • Autor:
  • Verlag: Eulenspiegel Verlagsgruppe/Verlag am Park
  • Anzahl der Medien: 1
  • Anzahl Seiten: 166

Produktbeschreibung

Elfriede Brüning, geboren 1910 in Berlin, befragte in den 80er Jahren in der DDR lebende Frauen, die unter oft abstrusen Anschuldigungen in Lagern in der Sowjetunion interniert worden waren. Sie berichteten Unglaubliches. Deshalb schwiegen sie auch sehr lange. Denn das, was ihnen widerfahren war, hatte nichts mit der sozialistischen Idee und ihren Überzeugungen zu tun. Es ließ sich nur aus dem historischen  und dem internationalen Kontext erklären. Diese Zusammenhänge machten die Verbrechen nicht ungeschehen, schon gar nicht ließen sie sich damit rechtfertigen. Die antikommunistische Propapanda blendet solche Zusammenhänge aber aus. Elfriede Brüning holt dies nach. Ihre atemberaubenden Gespräche sind darum nicht nur wahr, sondern wahrhaftig. Die Frauen, die sie in den 80er Jahren interviewte, sind inzwischen alle verstorben. Geblieben sind ihre berührenden Aussagen, einzigartige Zeitzeugnisse, die niemanden kalt lassen.  

Die Autorin Elfriede Brüning ist vermutlich weltweit die älteste aktive Schriftstellerin. Sie begann mit dem Schreiben in der späten Weimarer Republik und trat damals dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS) bei. Ihr General- und Lebensthema - das Schicksal "kleiner Leute" - schlug sie bereits in ihrer ersten Prosaarbeit an, die sie 1933, vor 80 Jahren, fertigstellte. Das Buch durfte bei den Nazis nicht erscheinen und kam erst 1970 in der DDR heraus. Mit den hier vorgelegten Tonbandprotokollen kehrte Brüning zu ihren journalistischen Wurzeln zurück. Diese Interviews wurden 1990 zwar in der DDR noch gedruckt, aber  gelangten nicht mehr in den Buchhandel. Die 15.000 Exemplare kamen von der Druckerei gleich in die Papiermühle, weil sich angeblich niemand für dieses Thema interessierte.
Elfriede Brüning leitete die Neuauflage dieses Prosabandes mit einem 2013 geschriebenen Vorwort ein, in welchem sich die bekennende Kommunistin mit dem Stalinismus auseinandersetzt. Sie übergab es dem Verlag mit der Bemerkung, dies sei der allerletzte Text, den sie verfasst habe, nun sei es genug. - Das wird man noch sehen.  

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